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Heike Delitz & Joachim Fischer

Konstruktion, Dekonstruktion, Rekonstruktion der „Berliner Republik“. Architektursoziologische Überlegungen.

 

Vorgetragen werden architektursoziologische Überlegungen zu aktuellen Baubewegungen in der Berliner Republik, namentlich in Berlin selbst: Einerseits ist der architektonische Dekonstruktivismus, und andererseits ist der Rekonstruktivismus als soziale Bewegung mit einer je bestimmten Imagination, einem gesellschaftlichen Begehren und einem spezifischen Hintergrund sichtbar zu machen. In beiden Bewegungen (zusammen mit der konstruktivistischen Fortführung der Moderne) entwirft sich unsere aktuelle Gesellschaft.

Es geht um die Frage, welches Gesicht und welche Lebensräume sich diese Gesellschaft in ihren Architekturen wählt – oder, wie sich diese Gesellschaft im Medium ihrer Architekturen überhaupt erst erzeugt.

 

Dr. Heike Delitz

Soziologin an der Universität Bamberg; Studium der Architektur, Philosophie und Soziologie: Arbeitsschwerpunkte: Architektursoziologie; Soziologische Theorie und Theoriegeschichte; Artefakt- und Wissenssoziologie; Ausgew. Publikationen: Architektursoziologie. Reihe Einsichten. Bielefeld 2009; Gebaute Gesellschaft. Architektur als Medium des Sozialen, Frankfurt a.M. 2010 (i.E.)

 

Dr. Joachim Fischer

Soziologe an der Technischen Universität Dresden; Arbeitsschwerpunkte: Soziologische Theorie; Kultursoziologie; Stadt- und Architektursoziologie; Ausgew. Publikationen: (zus. m. Michael Makropoulos) Hg.: Potsdamer Platz. Soziologische Theorien zu einem Ort der Moderne, München 2003; (zus. m. Heike Delitz) Hg.: Die Architektur der Gesellschaft. Theorien für die Architektursoziologie, Bielefeld 2009; Rekonstruktivismus als soziale Bewegung - Der Fall Berlin, in: dérive 38 (2010).