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Schlossfreunde - Eine architektonische Fiktion über Segregation & Integration des Berliner Stadtschlosses
Szene 1: … über die Strategie der Schlossfreunde 
| Auf der Berliner Spree-Insel wurde am Anfang des 21Jh die Rekonstruktion des Berliner Stadtschlosses geplant.
Die Rekonstruktion beruhte auf dem ehemaligen Stadtschloss, welches 1443 von Kurfürst Friedrich II gegründet wurde und 1950 von dem DDR-Regime gesprengt wurde. Nach der Sprengung baute das DDR-Regime den Palast der Republik. Dieser wiederum wurde im Jahre 2007 für den Wiederaufbau des Stadtschlosses abgerissen.
Rund um den Wiederaufbau des Berliner Schlosses gründeten sich in den 1990er Jahren Schloss-Vereine, die alle den Wiederaufbau des Schlosses mit der historischen Rekonstruktion der Fassaden zum Ziel hatten.
Nach dem Abriss des Palastes der Republik stand einem Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses nichts mehr im Wege. Um ihr Ziel noch schneller zu erreichen, schlossen sich alle Schloss-Vereine im selben Jahr zu einem großen Verein zusammen: der Verein der Schlossfreunde. Ihr Ziel war es zum einen, das Berliner Stadtschloss historisch zu rekonstruieren und zum anderen, der rechtmäßige Besitzer sowohl vom Stadtschloss, als auch von anderen, historisch relevanten Gebäuden, zu werden.
Um ihr Ziel zu erreichen, bewarben sich die Schlossfreunde auf die Position des privaten Investors des neuen Schlosses. Bei einer geplanten Baukostensumme von etwa 670 Mill. € gab es keine weiteren Konkurrenten für diese Position. Der Bund und die Schlossfreunde einigten sich schließlich Anfang des nächsten Jahres auf eine Public Private Partnerchip. Diese Partnerschaft beinhaltete, dass die Schlossfreunde mit dem Bund einen Miet- und Pachtvertrag, in Form eines Leasing-Vertrags, eingehen würden. Die Schlossfreunde wurden private Investoren des Schlosses. Sie übernahmen die gesamte Planung, Bau, Kostenkontrolle und die Betreibung rund um das Schloss. Im Gegenzug übernahm der Bund den größten Teil der Baukosten. Es war geplant, dass die Baukosten in einem Zeitraum von 35 Jahren verteilt gezahlt werden. Als Gegenleistung für die Zahlung hatte der Bund den Anspruch auf die Mehrzahl der Räume innerhalb des Schlosses. Die Räume sollten für den öffentlichen Gebrauch, wie z.B. das Humboldt-Forum, genutzt werden. Nach den 35 Jahren sollte das Schloss automatisch wieder in dem Besitz des Bundes übergehen. |

| Im selben Jahr wurden die Schlossfreunde als offizieller Eigentümer des Schlossgrundstückes auf der Spree-Insel in das Grundbuch eingetragen.
Um die Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen, stellten die Schlossfreunde sogleich ein Eigentumsschild auf dem Grundstück auf. |

Szene 2: …über die unsichtbare Grenze 
| Die Mehrzahl der Berliner Einwohner unterstützte den Wiederaufbau des Schlosses.
Das Schloss repräsentierte die deutsche Geschichte und die Geschichte Berlins.
Dass das Schloss in privaten Händen war und sie nicht den gleichen Anspruch wie die Schlossfreunde auf die Nutzungen hatten, war ihnen nicht klar.
Zwei Jahre später wurde das Bauschild für den Wiederaufbau feierlich aufgestellt und im Zuge dessen eine Grünbepflanzung gepflanzt. Die Grünbepflanzung sollte eine sichtbare Grenze sein und zugleich die Schlosskonturen simulieren. |

Szene 3: …über den Wiederaufbau 
| Die Grundsteinlegung folgte im selben Jahre ohne jegliche Proteste.
Daraufhin begannen die Bauarbeiten des Schlosses.
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| Im Vorfeld konnte die Bevölkerung Ziegel spenden.
Diese Ziegel wurden mit einer Namensprägung in den Rohbau der Fassade eingebaut.
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| Sechs Jahre später waren die Bauarbeiten am Schloss abgeschlossen. Der Wiederaufbau war vollendet. |

Szene 4: …über die scheinbar heile Welt 
| Im selben Jahr öffneten zwei Museen, die sich im Schloss befanden.
Das erste Museum beinhaltete die Sammlung des Humboldt-Forums, das zweite Museum zeigte eine private Ausstellung der Schlossfreunde über die Geschichte des Stadtschlosses.
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| Beide Museen waren für die gesamte Öffentlichkeit gegen einen Eintrittspreis zugänglich.
Dieses private Museum war zwischen Bund und Schlossfreunde nicht abgesprochen. Nach einem internen Streit einigten sich die Schlossfreunde und der Bund stillschweigend auf eine Lösung.
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| Die Schossfreunde übernahmen sämtliche Kosten für ihr privates Museum und durften es somit weiter betreiben. Dieser Streit wurde nicht in der Öffentlichkeit ausgetragen, da man nicht gleich zur Eröffnung des Schlosses eine öffentliche Diskussion eingehen wollte. |

Szene 5: … über das Erreichen der Ziele 
| Nach einer Eingewöhnphase von vier Jahren teilten die Schlossfreunde der Öffentlichkeit mit, dass sie in den schwarzen Zahlen wären und somit kein weiteres Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem Bund hätten.
Die Schlossfreunde kündigten den Vertrag. Der Bund konnte gegen den Vertragsbruch nichts ausrichten.
Der Mietvertrag des Humboldt-Forums wurde daraufhin gelöst und somit gab es nur noch ein Museum im Schlossinneren.
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| Im selben Jahr gründeten die Schlossfreunde einen eigenen Staat:
Den Schlossfreundestaat.
Ihr Ziel war zu diesem Zeitpunkt erreicht.
Ein Staat darf nach dem Völkerrecht gegründet werden, wenn es ein Staatsvolk, ein Staatsgebiet und eine Staatsgewalt gibt.
Der Schlossfreundestaat erfüllte alle diese Anforderungen.
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| Die Mitglieder der Schlossfreunde bildeten das Staatsvolk und wohnten auf dem Staatsgebiet, welches das Schlossgrundstück war. Die Staatsgewalt übernahm in erster Linie, nach geschichtlichem und historischem Vorbild, der König.
So entstand eine neue Monarchie.
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Szene 6: … über den Erwerb der Schlossstaatsbürgerschaft 
| Die innere Staatsgewalt wurde durch eine Kontrollmaschinerie unterstützt. Diese Kontrollmaschinerie beinhaltete, dass das gesamte Schlossvolk Teil der Kontrolle wurde und somit Jeder Jeden überwachte und auffälliges Verhalten sofort dem König gemeldet wurde. Der Vorteil der inneren Staatsgewalt war es, dass eine Homogenität unter den Schlossfreunden entstand - sie hatten alle das gleiche Ziel und Interesse. Der Nachteil bestand allerdings darin, dass persönliche Rachefeldzüge möglich waren. Die Überwachung ist nicht Objektiv sondern Subjektiv. Bei der Kontrolle und Anschuldigung gibt es keine unparteiische Kontrolle.
Die äußere Staatsgewalt wurde durch das Amtes für Propaganda und des Amtes für Einbürgerung unterstützt.
Vier Jahre lang stand vor allem das Amt für Einbürgerung im Vordergrund. Das Amt warb mit allen Vorteilen, die es gab ein Schossstaatsbürger zu werden. Diese Vorteile waren, zum Beispiel, die komplette Steuerbefreiung, das sorglose Leben ohne Kriminalität oder die homogene Gemeinschaft, die dieselben Ziele verfolgte und dieselben Voraussetzungen wie Status oder Kapital hatte.
Beim Erwerb der Schlossstaatsbürgerschaft mussten bestimmte Merkmale wie 100% Identifikation mit dem Schloss, Kontoauszug und letzter Steuerbescheid, wegen der finanziellen Lage des Bewerbers, und ein polizeiliches Führungszeugnis, da keine kriminelle Vergangenheit gestattet war, vorgewiesen werden. Zudem musste jeder Bewerber einen Einbürgerungstest absolvieren.
Bestimmte Bevölkerungsschichten wurden so von Anfang an vom Schlossstaat ausgeschlossen. |

Szene 7: … über die Rekonstruktionsstrategie 
| Durch die Gründung des neuen Staates wurden Journalisten der Berliner Tageszeitung neugierig und misstrauisch gegenüber dem neuen Schlossstaat. Ihnen wurde klar, dass das deutsche Volk nicht den gleichen Anspruch auf das Schloss hatte, wie das Schlossvolk.
Die Besucher der Schlossmuseen durften lediglich das Schlossmuseum als Touristenattraktion gegen ein Entgelt in Goldmark betreten. |

| Der Rest des Schlosses durfte nur noch von den Schlossstaatsbürgern betreten werden. |

| Die Journalisten der Berliner Tageszeitung witterten hinter der Schlossfassade Skandale, die an die Öffentlichkeit mussten. Sie schickten deswegen einen Journalisten als Spitzel in das Schloss.
Der Spitzel erwarb die Schlossstaatsbürgerschaft unter falschen Angaben.
Er bekam einen Arbeitsplatz im Amt für Denkmalpflege. Zuerst übernahm er unwichtige Arbeiten aber nach zwei Jahren wurde er in die Abteilung, die sich mit Rekonstruktion beschäftigt, befördert.
Der Spitzel bekam heraus, dass sich diese Abteilung vor allem mit der Vergrößerung ihres Schlossstaates beschäftigte.
Der Schlossstaat wollte ihr Territorium vergrößern und neues Land, welches zu rekonstruieren ist, dazu erobern.
Die Strategie des Schlossvolkes zur Ersitzung von weiteren Gebieten in Berlin ist folgenden: Schon vor etlichen Jahren, als das Schloss noch nicht rekonstruiert war, hatten verschiedene Schlossstaatsbürger Public Private Partnerchip-Verträge über verschiedene Bauobjekte und Baugrundstücke in Berlin abgeschlossen. Diese Verträge wurden nach einiger Zeit wieder gelöst und die Objekte und Grundstücke gingen automatisch in den Besitz des Schlossvolkes über. So vergrößerte sich der Schlossstaat immer weiter. |

| Um einen Überblick zu behalten, gab es im Schloss einen geheimen Raum, wo ein großer Tisch mit dem Berliner Stadtplan stand. Auf dem Plan waren alle Gebäude und Gebiete markiert die zu ersitzen waren. |

Szene 8: …über den Eroberungsskandal 
| Der Eroberungsskandal von dem Spitzel an die Berliner Presse weitergegeben. Die Presse berichtet daraufhin folgendes: „Ersitzung – die Schlossfreunde nehmen Berlin ein“.
Daraus entstand der erste öffentliche Konflikt, der zu Folge hatte, dass Gegner des Schlosses ihre Frustration mit Graffitis an der Schlossfassade zum Ausdruck brachten.
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Szene 9: … über die Gegenmaßnahmen 
| Die Graffitis wurden vom Schlossvolk schnell wieder weggeputzt. |

| Allerdings entstanden dabei leichte Schäden an der Fassade. |

| Allerdings entstanden dabei leichte Schäden an der Fassade. |

| Damit so etwas in der Zukunft nicht wieder passieren sollte, wurden Warnschilder vor der Schlossfassade aufgestellt. |

| Außerdem wurden Überwachungskameras angebracht. |

| Diese sollten als Abschreckung dienen. |

Szene 10: …über den Bürgerverein gegen die Schlossfreunde 
| Ein Jahr später ein Bürgerverein gegen die Schlossfreunde gegründet.
Dieser demonstrierte fortan öfters vor dem Schloss, sodass Straßensperren, zur Sicherheit, vor dem Schloss aufgestellt wurden.
Der Bürgerverein gegen die Schlossfreunde verklagte im selben Jahr den Schlossstaat wegen ihrer Ersitzungsstrategien und forderte, dass der Schlossstaat aufgelöst wurde und zukünftig wieder zu Berlin gehöre. Nach ihrer Ansicht hatte das Schlossvolk die Gebiete nicht rechtmäßig erworben.
Der Prozess dauerte sieben Jahre da die Rechtslage nicht eindeutig war. |

| Als Folge dieser Klage durften die Mitglieder des Bürgervereins gegen die Schlossfreunde nicht mehr das Schlossmuseum betreten. |

| Zudem musste jeder Besucher des Schlossmuseums seinen Ausweis zeigen und eine Sicherheitsschleuse passieren. |

Szene 11: …über die weiteren Proteste 
| Durch das langjährige Gerichtsverfahren wurde der Schlossstaat ständig von der Presse angegriffen. Dem Bürgerverein gegen die Schlossfreunde schlossen sich täglich weitere Mitglieder an. Dadurch verstärken sich die Proteste vor dem Schloss.
Dies hatte zur Folge, dass Fenster eingeschlagen wurden.
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| Als Gegenmaßnahme vergitterten die Schlossfreunde ihre eigenen Fenster, damit die Scheiben nicht mehr zertrümmert werden konnten. |

| Außerdem wurden die Straßensperren durch einen Maschendrahtzaun ersetzt. |

Szene 12: …über die interne Kontrollmaschinerie 
| Durch die heftigen Proteste und die Tatsache, dass sich ein Spitzel unter den Schlossstaatsbürger befand, der interne Geheimnisse an die deutsche Öffentlichkeit brachte, wurde die innere Staatsgewalt verstärkt.
Ein Beschwerdekästchen wurde im Innenhof aufgehängt. Dieser forderte das Schlossvolk auf, jegliches merkwürdige Verhalten von anderen Schlossbürgern anonym zu melden. Infolgedessen gingen viele Anschuldigungen ein. |

Szene 13: …über die Enthüllung 
| Durch die vielen anonymen Anschuldigungen, die alle überprüft wurden, wurde der Spitzel noch im selben Jahr durch die innere Staatsgewalt entlarvt.
Ihm wurde sofort die Schlossstaatsbürgerschaft aberkannt - er wurde staatenlos.
Zudem wurde er für mehrere Jahre im Schlossgefängnis inhaftiert. |

Szene 14: …über die Verstoßenen 
| Der Beschwerdekasten hatte allerdings zur Folge, dass persönliche Rachefeldzüge möglich waren. In den folgenden zwei Jahren verloren weitere, ehrliche Schlossstaatsbürger ihre Schlossstaatsbürger, aufgrund von Gerüchten. Sie wurden ebenfalls aus dem Staat verbannt.
Dieses hatte zur Folge, dass sie wütend und enttäuscht vom Schlossstaat und seiner Versprechen waren. Sie demonstrierten täglich vor dem Schloss.
Ein Maschendrahtzaun schien bei den heftigen Demonstrationen nicht mehr die historische Fassade zu schützen und so wurde ein Jahr später eine Außenmauer errichtet. |

| Die Demonstranten beschädigten infolgedessen auch diese, aber gegen diesen Vandalismus verrichteten die Schlossfreunde nichts, da ihre schöne Fassade heil blieb. |

Szene 15: …über den Anschlag 
| Drei Jahre später eskalierte die Situation.
Ein verstoßener, ehemaliger Schlossstaatsbürger verübte einen Anschlag, trotz hoher Sicherheitsmaßnahmen, im Inneren des Schlossmuseum.
Daraufhin wurde das Schlossmuseum sofort geschlossen. |

| Nicht nur die Außenmauer, die zum Schutz der Fassade dienen sollte, erlitt starke Schäden. |

| Sondern auch das Schlossmuseum und die Schlossfassade erlitten starke Beschädigungen |

| Zudem war der größte Teil der historischen Schlossgemäldesammlung zerstört. |

Szene 16: …über das Urteil 
| Zwei Jahre später gab es im langjährigen Gerichtsverfahren gegen das Schlossvolk ein Urteil. Das Gericht gab den Klägern, dem Bürgerverein gegen die Schlossfreunde, Recht und gab offiziell bekannt, dass das Schlossgebiet illegal erworben wurde und es offiziell kein Schlossstaat mehr gab. Somit war das Schlossvolk staatenlos.
Die Schlossfreunde dagegen nahmen das Gerichtsurteil allerdings nicht ohne weiteres hin. Sie meinten, sie seien im Recht.
Im selben Jahr noch verbarrikadierte sich das treue Schlossvolk im Schloss, während einige Schlossbürger und der inhaftierte Spitzel aus dem liquidierten Schlossstaat flohen. |

| Die Außenmauer wurde an die Grenze des Territoriums versetzt, da sie jetzt nicht mehr dem Schutz der Fassade diente, sondern als Blockade dienen sollte.
Zudem wurde die Außenmauer mit einem Stacheldraht erweitert. |

| Die äußere Sicherheit wurde durch ein Wachhaus mit Sicherheitspersonal verstärkt.
Zutritt zum Schloss hatte nur noch das Schlossvolk und Freunde und Bekannte mit Gästevisum. |

Szene 17: …über die Rückeroberung 
| Da der Gerichtsbeschluss eindeutig war und Deutschland das Grundstück auf der Spree-Insel in Anspruch nehmen wollte, wurde ein Jahr nach dem Gerichtsbeschluss ein Gegenangriff gegen die verbarrikadierten Schlossfreunde verübt. |

| Dabei wurden große Teile der historischen Fassade stark beschädigt. |

Szene 18: …über den Verfall 
| Während des Gegenangriffs floh ein großer Teil der Schossfreunde, darunter auch der König. Ein paar Schlossfreunde wurden festgenommen.
Die Eroberung des Schlosses war gelungen.
Sechs Jahre lang stand das Schloss leer.
Damit keine Obdachlosen, jugendliche Banden oder Drogenabhängige sich in das Schloss einquartieren, wurden gleich nach Eroberung alle Fenster und Türen professionell mit Lochblechen verbarrikadiert. |

Szene 19: …über die Sprengung 
| Der Bund konnte sich nicht einigen, wie die Zukunft des Schlosses aussehen sollte. Sollte das Schloss ein Mahnmal werden und im Zuge dessen die starken Beschädigungen an der Fassade und im Inneren rekonstruiert werden?
Dem Bund eine Kostenschätzung für die Rekonstruktion vorgelegt. Diese würde allerdings den verfügbaren, finanziellen Rahmen weit überschreiten.
So wurde entschieden, dass das Schloss gesprengt werden sollte. |

| Die Sprengung fand heute morgen, am 22.07.2042 statt. |

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