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Intelligent Design

Die Brutzeit der Kohlmeisen beginnt Ende April oder Anfang Mai. Die Vögel brüten in Baumhöhlen und Mauerritzen, nehmen aber auch gerne künstliche Nisthöhlen an. Das Nest wird aus Grashalmen und lockerem Moos erbaut. Die Nestmulde wird anschließend mit allerlei Haaren gepolstert. In den Wäldern bevorzugen die Meisen dabei Rehhaare, in der Nähe menschlicher Siedlungen zupfen sie aber auch Fäden aus wolligen Teppichen oder sammeln Hundehaare ein.

 

Das Weibchen legt dabei 4 - 12 (normalerweise 6 - 8) Eier. Die Eier sind glänzend weiß und tragen rosafarbene oder rote Flecken. Die Eier werden ausschließlich vom Weibchen bebrütet. Das Männchen versorgt seine Partnerin während dieser Zeit mit Nahrung. Nach rund 13 Tagen schlüpfen die noch nackten und blinden Nestlinge. Nach acht bis neun Tagen öffnet der Nachwuchs die Augen und verfügt nun auch schon über ein Federkleid.

Die Aufzucht der Brut bedeutet für beide Elternteile nun viel Arbeit, müssen doch etwa 10.000 Raupen zum Nest gebracht werden, damit die hungrige Schar wächst und gedeiht. Nach 16 bis 22 Tagen verlassen die Jungmeisen dann das Nest, werden aber noch weitere zwei bis vier Wochen von ihren Eltern gefüttert. So ist in unseren Gärten häufig das drollige Bild der um Futter bettelnden jungen Meisen zu sehen. Die Jungvögel zittern dabei mit den leicht gespreizten Flügeln und verfolgen ihre Eltern mit weit geöffnetem Schnabel. Nicht selten sehen die Jungen dabei wesentlich runder und kräftiger aus, als die vom vielen Füttern gebeutelten Altvögel. In Abhängigkeit von Wetter und Futterangebot ziehen Kohlmeisen unter Umständen ab Mitte Juni eine zweite Brut groß. (Quelle:www.tierenzyklopaedie.de)

 

Das Filmprojekt "Fruchtbarkeit" von Jürgen Lehmeier und Rene Rissland geht hervor aus dem Workshop Transfer 03 mit Heike Baranowsky. Er ist weiterhin die Antwort des Masterstudiengangs a42.org auf den Kaiserpinguin; bzw. jene Debatte, die der Dokumentarfilm March of the Penguins unter Verfechtern des Intelligent Design ausgelöst hat. Siehe auch observer.guardian.co.uk/uk_news/story/0,,1572642,00.html