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Transfer 02 - Matthew Buckingham

 

Das Klima in Houston ist bei einer Jahresdurchschnittstemperatur von 20°C und einer durchschnittlichen morgendlichen Luftfeuchte von 90% als unerträglich zu bezeichnen.

Ungewöhnlich niedrig - auch für amerikanische Verhältnisse - ist die Dichte von 1.100 Einw./km2, mit der sich die 1,6 Mio Houstonians auf einer entsprechend grossen Fläche verteilen.

In dieser Konstellation ist das erst in den 30er Jahren rapide einsetzende Wachstum Houstons ebenso das Produkt einer Ökonomie von Raum und Ressourcen, wie der breiten Verfügbarkeit von Klimaanlage und Automobil.

 

Heute ist Houston die vielleicht bestklimatisierteste Stadt der Welt, deren Bewohner sich in einem abgeschlossenen Kontinuum gekapselter Räume und mobiler Innenwelten bewegen. Die filmische Erzählung KÜHLKETTE EINHALTEN! konstruiert die kollektive Psychologie dieser Stadt der sublimierten Aussenräume.

 

KÜHLKETTE EINHALTEN! verdankt sich der Zusammenarbeit von a42.org mit >>Matthew Buckingham. Das verwendete Bildmaterial ist im April 2004 vor Ort entstanden; die Textfragmente beruhen auf nachträglichen Internetrecherchen.

 

 

Matthew Buckingham, Markus Bay, Bruno Ebersbach, Philipp Reinfeld, Florian Steinbeck, Viktoriya Volozhynska; Sprecher: Matthew Buckingham, Silvan Linden

Dank an: Lars Lerup und Janet Wheeler, Rice University sowie Mark Stokes für die Übersetzung

 

*** Bei dem untenstehenden QuickTime-Movie (Achtung: 3,4 Mb !) handelt es sich um einen verkleinerten Ausschnitt von ca. 1min. Der vollständige Film mit einer Dauer von 12min ist über den Shop erhältlich. ***

 

© a42.org, Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, Matthew Buckingham, 2004








Matthew Buckingham is an artist living in New York and Berlin. Utilizing

photography, film, video and audio his works question the role that social

memory plays in contemporary life. Recent exhibitions include “A Man of the

Crowd” at the Museum Moderner Kunst, Vienna, Dallas Museum of Art and Murray

Guy Gallery, New York; “Subcutaneous” at the Charles H. Scott Gallery,

Vancouver, B.C.; and a commission for the Hudson Valley art project,

“Watershed,” in Beacon, New York. His work has also been seen at Arc/Musée

d’art moderne de la Ville de Paris; Kunst Werke, Berlin; Moderna Museet,

Stockholm; The Museum of Modern Art, New York; Villa Medici/Academie de

Francia, Rome; and The Whitney Museum for American Art, New York among other

places. He is a 2003-2004 fellow in the DAAD artist program, Berlin. He is

represented by Murray Guy Gallery, New York.

 


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Deutsch/English - KÜHLKETTE EINHALTEN!

 

Der Sommer bringt es mit sich: Strahlender Sonnenschein, die Freibäder füllen sich und jeder genießt die hochsommerlichen Temperaturen. Doch wenn das Quecksilber nach oben schnellt, wächst auch die Gefahr. Das Amt für Überwachung rät daher allen Verbrauchern, bei den derzeitigen aktuellen Temperaturen zu besonderer Sorgfalt im Umgang. „Es werden leicht Temperaturen von 30 bis 40 Grad erreicht“, so Dr. Weidenberg. Bei diesen Temperaturen „fühlen sich die Bakterien sehr wohl“ und vermehren sich entsprechend rasch. Die Anzahl vieler Bakterien verdoppelt sich bei heißen Temperaturen in rund 20 bis 30 Minuten. Dies kann schnell zu einem Verderb führen. Insbesondere ist es wichtig, die sogenannte „Kühlkette“ nicht zu unterbrechen.

 

What we do is send 110 volt single phase air conditioners to Houston. We operate on donations only. They are doing VERY dangerous jobs. They need us! Please donate!!!

 

They are humble people and they only ask for what they need. Mostly these brave men and women need these air conditioners so that they can create an environment where many can be rested and give 100% on the missions they are required to carry out.

 

“Thanks for the A/C. Today we are getting it hooked up. It’s a great relief to be able to get out of the heat. Last week’s temperatures. Were in the 130’s. It really helps us for sleeping at night. I’m told by our family support group that 3 more are coming. We can’t wait. Again, thanks for your support. Take care.”

 

Air conditioner equipment capacity in the U.S. is often described in terms of "tons". A "ton" is defined as the cooling capacity of one ton of ice melting in a 24-hour period. This is equal to 3.5 kilowatts per hour. Residential central air conditioners can be 1 to 5 tons.

 

An air conditioner works similar to a refrigerator. The refrigerant flows through the system, and changes in state or condition. There are four processes in the 'refrigeration cycle'.

1 - The compressor which pumps the refrigerant around the system, is the heart of the air conditioner. Before the compressor, the refrigerant is a gas at low pressure. Because of the compressor, the gas becomes high pressure, gets heated and flows towards the condenser.

2 - At the condenser, the high temperature, high pressure gas releases its heat raising the outdoor air temperature, and then becomes subcooled high pressure liquid.

3 - The high pressure liquid goes through the expansion valve, which reduces the pressure, and thus temperature goes below the temperature of the refrigerated space. This results in cold, low pressure refrigerant liquid.

4 - The low pressure refrigerant flows to the evaporator where it absorbs heat from the indoor air through evaporation and becomes low pressure gas. The gas flows back to the compressor where the cycle starts all over again.

 

A 1995 study of various utility studies of residential air conditioning concluded that the average wasted energy is 40% of the demand.

 

Das Herzstück moderner Klimaanlagen bildet die Kältemaschine, die Carl von Linde 1876 entwickelte. Im selben Jahr erfindet Nikolaus Otto mit seiner "atmosphärischen Gaskraftmaschine" den Viertakt-Motor.

 

Der Brite Mike Ball zog sich Erfrierungen an den Füßen zu. In der Hitze hatte er im Auto den linken Schuh und den linken Strumpf ausgezogen – Herr Ball fährt Automatik – und den nackten Fuß an die Austrittsdüse der Klimaanlage seines Wagens gehalten. Ball bemerkte das Malheur erst, als ein Zeh schon schwarz zu werden begann.

 

Many Micro-organisms live within air conditioners in cars. Researchers at Louisiana State Medical Center identified eight different types of mould living inside 22 out of 25 cars tested.

 

Wie das Amt für Überwachung und Veterinärwesen weiterhin mitteilt, können sich bei heißen Temperaturen auch krankmachende Bakterien vermehren, ohne dass dieses erkennbar wird. Unterbricht man die Kühlkette, ist die Gesundheit des Verbrauchers gefährdet. Bei Menschen mit einem gesunden Abwehrsystem führen Infektionen in der Regel nur zu leichten Krankheitserscheinungen. Anders ist die Situation bei Kindern, Schwangeren, Alten und abwehrgeschwächten Menschen. Infektionen bei dieser Personengruppe können zu schweren Symptomen und Langzeitfolgen wie beispielsweise Gelenkentzündungen führen.

 

Extra Vehicular Mobility Units provide temperature control and ventilation with a one-piece mesh spandex undergarment. Water cooling tubes keep Houstoners comfortable while working in. This suit also includes a drinking bag that holds water, a urine collection device, a communication headphone and microphone, and instruments that monitor vital signs.

 

Houstonians don't need to wear special clothing when they are living

and working inside. But when going outside for a walk, things get more complicated.

 

Houstonites sent out without an EMU would become unconscious in 15 seconds, and suffer permanent brain damage in just 4 minutes.

 

Many different peoples can use the same EMU. The various parts are interchangeable, depending on the size of any given walker. They feature special equipment such as fingertip heaters, a cooling system shutoff, helmet-mounted flood lights, and a jet-pack that can help walkers return.

 

Damit die Menschen den Spaß nicht verlieren, haben visionäre Schneider bereits jetzt einiges im Angebot. "Phase Change Materials" heißt eine der vielversprechenden Neuerungen. Darunter versteht man in die Kleidung integrierte Materialien, die in der Lage sind, je nach Witterung entweder zu wärmen oder zu kühlen. Die Stoffe werden ergänzt durch eine Paraffin-Mischung, die in Form von Mikrokapseln in den Oberstoff der Kleidung eingebracht wird. Kommt man ins Schwitzen, nehmen diese mikroskopisch kleinen Kügelchen die Körperwärme auf. Kühlt der Körper wieder ab, gibt das Paraffin die Wärme wieder ab. Der Prozess läuft permanent, das Material verbraucht sich nicht und die Kapseln können in fast jedes textile Material integriert werden.

 

Wichtig für den Verbraucher: Ein Hersteller gewährleistet die Sicherheit und Haltbarkeit nur, wenn die von ihm angegebenen Lagerungstemperaturen tatsächlich eingehalten werden.

 

Wenn es Robben an Land zu heiß wird, öffnen sie die sogenannten Thermofenster: Teile ihrer Körperoberfläche erhitzen sich durch stärkere Durchblutung und geben Wärme an die Umgebung ab. Bei hohen Umgebungstemperaturen werden vermehrt Gefäße durchblutet, die oberhalb der isolierenden Speckschicht der Robben liegen. Die «Thermofenster» bilden sich häufig zuerst an Kopf, Nacken und Schultern der Robben. Nach und nach wachsen die Flecken und verschmelzen dann miteinander. Der Temperaturunterschied zwischen einem «Fenster» und seiner Umgebung kann fast 25 Kelvin betragen. Die Forscher mutmaßen, dass es energetisch günstiger ist, die Temperatur nur stellenweise stark in die Höhe zu treiben, als den ganzen Körper mäßig zu erwärmen. Denn bei höherer Temperatur der Körperoberfläche kann das noch im Pelz der Robben vorhandene Wasser leichter verdunsten, sodass mehr überschüssige Körperwärme in diesen energie-intensiven Prozess fließen kann. Das nasse Fell der Tiere könnte somit also als eine Art «Kühlmittelspeicher» dienen. Wenn der Körper aber überschüssige Wärme produziert, wird ein alternatives Venensystem genutzt, das keinen Kontakt zu den Arterien hat. So kann das Blut in den Flossen überschüssige Wärme an die Umgebung abgeben und so den Körper kühlen.

 

Grundsätzlich gilt, dass Betriebe, die Kühlketten nicht unterbrechen dürfen. Die Überwachungsbehörde stellt bei ihren Kontrollen vor Ort die Einhaltung dieser Vorschriften sicher. Das Amt für Überwachung und Veterinärwesen rät allen Verbrauchern, im eigenen Interesse für das Einhalten der Kühlkette zu sorgen und so einem Verderb oder gar einer Infektion vorzubeugen.

 

So war Houston bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts eine verschlafene Stadt mit knapp 100.000 Einwohnern. Unerträglich waren die Arbeitsbedingungen im Sommer, viele Bewohner flüchteten in den Norden oder an die Küste. Alle Produktivität schmolz buchstäblich dahin.

Dies änderte sich, als die Klimaanlage erfunden und auf breiter Basis verfügbar wurde. Es war der Lebenshauch, auf den Houston gewartet hatte. Büros, Geschäfte, Theater und Restaurants wurden mit Air-Conditionern ausgestattet, ebenso die Wohngebäude. Bis 1950 stieg die Einwohnerzahl auf 600.000, zehn Jahre später war die Millionengrenze erreicht. Heute ist Houston eine der am besten klimatisierten Städte weltweit – kein öffentlicher wie privater Raum, der nicht über eine Klimaanlage verfügt.

 

Die von der Forschung vermuteten Ursachen des Sick-Building-Syndrom (SBS) sind vielfältiger Natur. Einer der Hauptgründe liegt wohl in einer ungenügenden Klimatisierung der Räume. Dadurch kommt es vermehrt zu Allergien und Reizungen der Haut und der Schleimhäute. Aber auch Radon, elektromagnetische Felder, Mineralfasern, Tabakrauch, Lösungsmittel werden als Auslöser des SBS angesehen.

 

As interior conditions are perfected, the outside becomes increasingly unnecessary. As a result, it is possible for the first time to imagine that the window–-ong assumed to be one of the most indispensable architectural elements–-could become obsolete.

 

"Die größte Entfernung, die ein Texaner heute regelmäßig zu Fuß zurücklegt, ist die zwischen Haus und Garage"

 

 

English/Deutsch - KEEP THE COOLING CHAIN!

 

The summer brings with it glorious sunshine: sunbathers soak it up and everyone enjoys the high summer temperatures. However, if the mercury level shoots up, the danger also grows. Hence the monitoring office advises all consumers to take particular care in their surroundings given the current temperatures. “Temperatures could easily reach 30 to 40 degrees" says Dr. Weidenberg. At these temperatures "bacteria feel at home" and multiply quickly. The amount of bacteria doubles in high temperatures in around 20 to 30 minutes. This can quickly lead to infection. In particular it is important not to interrupt the so-called “cooling chain”.

 

Wir schicken 110 Volt Klimaanlagen nach Houston. Wir arbeiten nur mit Spenden. Sie machen SEHR gefährliche Arbeit. Sie brauchen uns! Bitte spenden Sie!!!

 

Es sind einfache Leute und sie fragen nur nach Dingen, die sie wirklich brauchen. Am meisten benötigen die mutigen Männer und Frauen diese Klimaanlagen, um sich eine Umgebung zu schaffen, in der sie sich ausruhen können, damit sie zu 100% für ihre Aufgaben da sind.

 

„Danke für die Klimaanlage. Wir installieren sie heute. Es ist eine große Erleichterung, der Hitze zu entkommen. Letzte Woche lag die Temperatur bei 130 Grad Fahrenheit. Es hilft uns wirklich, um nachts schlafen zu können. Ich habe von unserer Familienhilfsgruppe gehört, dass noch 3 Klimaanlagen unterwegs sind. Wir können es kaum erwarten. Danke noch Mal für die Unterstützung. Passen Sie gut auf sich auf“.

 

Die Leistung von Klimaanlagen wird in den USA oft in "Tonnen" angegeben. Eine “Tonne” ist definiert als die Kühlleistung, die eine Tonne Eis innerhalb von 24h abgibt. Dies entspricht 3.5 Kilowatt pro Stunde. Klimaanlagen von Wohnbauten haben vielfach eine Leistung von 1-5 Tonnen.

 

Eine Klimaanlage funktioniert ähnlich wie einen Kühlschrank. Ein Kühlmittel wird von einem Kompressor durch einen Kreislauf gepumpt und verändert dabei seinen Zustand. Der Kühlkreislauf umfasst vier Phasen:

1 - Das Kühlmittel erreicht den Kompressor als Gas mit niedrigem Druck. Der Kompressor verdichtet das Kühlmittel, wodurch es sich erwärmt, und pumpt es weiter zum Kondensator.

2 - Im Kondensator gibt das verdichtete Gas Wärme an die Aussenluft ab. Dabei verflüssigt sich das Kühlmittel und gelangt abgekühlt und unter hohem Druck zum Expansionsventil.

3 - Das Expansionsventil reduziert den Druck der Flüssigkeit wieder und senkt dabei seine Temperatur unter die des zu kühlenden Raumes. Das Kühlmittel strömt als kalte Flüssigkeit mit geringem Druck weiter zum Verdampfer.

4 - Im Verdampfer verdunstet das Kühlmittel und entzieht der Innenraumluft Wärme. In gasförmigem Zustand, mit niedrigem Druck, gelangt das Kühlmittel wieder zum Kompressor, wo sich der Kreislauf wiederholt.

 

Eine Studie über die Wirtschaftlichkeit von Klimanalagen in Wohngebäuden hat 1995 festgestellt, dass im Durchschnitt 40% der aufgewendeten Energie ungenutzt verloren geht.

 

The core of the modern air conditioning system is the refrigeration machine, which was developed in 1876 by Carl von Linde. In the same year, Nikolaus Otto invented the four-stroke engine with his "atmospheric gas power machine“.

 

Mike Ball from Britain had developed frostbite on his feet. In the heat he had taken off his left shoe and sock — Mr. Ball drives an automatic— and kept the bare foot on the discharge nozzle of the car’s air conditioning system. Ball first noticed the mishap when one of his toes started to turn black.

 

Mirkroorganismen leben vielfach in Klimaanlagen von Automobilen. Forscher des Louisiana State Medical Center identifizierten in 22 von 25 untersuchten Autos acht verschiedenen Arten von Schimmelpilzen.

 

As the department for monitoring and veterinary also informs us, when temperatures are hot, harmful bacteria can multiply without anyone noticing. If the cooling chain is interrupted, the health of the consumers could be damaged. Normally, for people with healthy immune systems, infections only lead to minor illnesses. However, the situation is different for children, pregnant women, old people and people with weak immune systems. Infections for people in these categories can lead to severe symptoms and also to long term consequences such as arthritis.

 

Der Raumanzug sorgt mittels eines Unterkleides aus Netz und Elasthan für Klimatisierung und Belüftung. Integrierte Wasserschläuche bieten den Houstonians Komfort auch bei der Arbeit. Der Anzug beinhaltet Getränke- und Urinsammelbehälter, Kopfhörer und Mikrophon für die Kommunikation sowie Monitore zur Überwachung der lebenswichtigen Körperfunktionen.

 

Zum Wohnen und Arbeiten in Innenräumen benötigen die Einwohner von Houston keine spezielle Kleidung. Bei einem Spaziergang im Aussenraum wird es etwas komplizierter.

 

Houstonians, die den Aussenraum ohne Anzug betreten, verlieren innerhalb von 15 Sekunden das Bewusstsein; bereits nach 4 Minuten drohen bleibende Hirnschäden.

 

Derselbe Raumanzug kann von mehreren verschiedenen Personen getragen werden. Mehrere Teile können entsprechend der Körpergrösse austauscht werden. Die Anzüge bieten spezielle Einrichtungen wie Fingerkuppenheizung, einen Not-Aus-Schalter für die Kühlanlage, Stirnleuchte und eine Düsentriebeinheit zur Unterstützung des Rückweges.

 

So as not to spoil the fun visionary tailors have already come up with a proposal. “Phase Change Materials” is the name of one of the promising innovations. It involves integrating materials into the clothing, which can either warm or cool, depending on the weather. A paraffin mixture is added to the materials. It is inserted into the upper material of the clothing in the form of microcapsules. If you sweat, these microscopically small beads absorb the body heat. If the body cools down, the paraffin emits heat again. The process is ongoing, the material does not wear out and the capsules can be absorbed by almost every material.

 

Some important information for the consumer: A manufacturer can only guarantee safety and durability if the storage temperatures set by him are actually maintained.

 

If it becomes too hot for seals on the shore, they open the so-called thermo- windows: parts of their body surface heat up because of increased blood circulation and they release heat to the surroundings. When temperatures are high, an increased number of vessels above the seal’s insulating layer of fat are supplied with blood. The “thermo- windows” form first on the head, neck and shoulders of the seals. Little by little, the areas grow and merge with one another. The difference in temperature between a "window" and its surroundings can add up to almost 25 Kelvin. The investigators presume that it is more advantageous in terms of energy to only cause the temperature to rise in certain places, rather than to heat the whole body moderately. At higher temperatures the surface of the body can evaporate the water in the fur of the seals more easily, so that more excess body heat can flow in this energy-intensive process. The wet skin of the animals could thus act as a type of “coolant storage”; however, if the body produces excess heat, an alternative vein system that has no contact with the arteries is used. In this way the blood in the flippers can release excess heat into the surroundings and therefore cool the body.

The basic concept is that operators are not allowed to interrupt the cooling chain. The monitoring authority makes sure that this regulation is adhered to through its on site control. The department for surveillance and veterinary advises that all consumers maintain the cooling chain as it is in their own interests to prevent possible infection.

 

Until the 1930s, Houston was a sleepy town with just under 100,000 inhabitants. The working conditions were unbearable in summer, many residents fled to the north or to the coast. All productivity literally melted away.

This changed in the 30s, when the air conditioning system was invented and available on a wider scale. It was the breath of fresh air that Houston had been waiting for. As well as residential buildings, offices, businesses, theatres and restaurants were also equipped with air conditioning. By 1950 the number of inhabitants had risen to 600,000, ten years later it had reached a million. Today Houston is one of the best air-conditioned cities in the world- there is no public or private space that does not have an air conditioning system.

 

Through research, it is suspected that there are multiple causes of Sick-Building-Syndrome (SBS). One of the main reasons is because of inadequate air conditioning of the spaces, which leads to increased allergies and skin and mucous membrane irritations. However, radon, electromagnetic fields, mineral fibres, tobacco smoke and solvents are also seen as triggers of SBS.

 

Im Zuge der fortschreitenden Perfektionierung der Lebensqualität von Innenräumen wird die Außenwelt zunehmend überflüssig. Folglich ist es zum ersten Mal vorstellbar, dass Fenster - die man immer für eines der unverzichtbarsten architektonischen Elemente überhaupt gehalten hat - obsolet werden.

 

"The biggest distance a Texan covers regularly on foot today, is that between his house and garage”


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